

Mama, Naturmensch und Pferdeliebhaberin
Ich bin ein Mensch, der die Natur liebt, gern draußen ist und Ruhe in der Arbeit mit Tieren findet.
Pferde begleiten mich schon mein ganzes Leben – sie bringen mich immer wieder dazu, genauer hinzuschauen, mich selbst zu reflektieren und Dinge zu hinterfragen.
Als Mama habe ich gelernt, wie wichtig Geduld, Klarheit und echtes Zuhören sind – Qualitäten, die auch meine Arbeit mit Mensch und Pferd prägen.
Ich mag es ruhig und echt. Kein Druck, kein „so muss das sein“, sondern ein Hinschauen und Verstehen. Mich interessiert, was unter der Oberfläche passiert: Wie Körper und Seele zusammenwirken, wie Stress entsteht – und wie Vertrauen wächst, wenn man ihm Raum gibt.
Darum bedeutet meine Arbeit mehr als Reiten oder Training. Es geht um Balance, Bewusstsein und ehrliche Verbindung.
Immer bereit für neue Wege
Ich reite, seit ich denken kann – und trotzdem hatte ich lange das Gefühl, dass etwas fehlt.
Viele Reitstunden ließen mich erschöpft zurück, obwohl das Pferd kaum mehr als Schritt ging. Ich hatte ständig das Gefühl, treiben, drängen, kämpfen zu müssen – und innerlich wusste ich: So sollte sich das nicht anfühlen.
Ich begann zu hinterfragen, was im Reitsport „normal“ geworden ist – und warum so vieles eher nach Kontrolle als nach Kommunikation aussieht.
Also machte ich mich auf die Suche nach neuen Wegen.
Ich bildete mich fort, lernte, beobachtete, stellte alles infrage, was ich bisher gelernt hatte.
Je mehr ich verstand, desto klarer wurde mir: Reiten kann leicht sein, wenn wir lernen zuzuhören, zu fühlen und unser eigenes Nervensystem regulieren können.
Heute bin ich dankbar, dieses Wissen weiterzugeben.
Ich liebe es zu sehen, wie Menschen erleben, was möglich ist, wenn sie aufhören zu kämpfen –
wenn sie spüren, wie ihr Pferd sich bewegt, sobald es sich verstanden und sicher fühlt,
und wie aus Technik plötzlich Vertrauen wird.

Mein Ansatz heute
Ich bin ursprünglich gelernte Gesundheits- und Krankenpflegerin und habe einige Jahre auf einer neurologischen Station gearbeitet. Diese Zeit hat mir ein tiefes Verständnis für den Körper, das Nervensystem und die Verbindung zwischen körperlicher und emotionaler Gesundheit gegeben. Dieses Wissen prägt heute meine Arbeit mit Pferden und Menschen.
Mit der Zeit habe ich viele Ansätze kennengelernt – von klassischer Reiterei über die Equikinetic nach Michael Geitner bis hin zur Freiarbeit.
Heute bilde ich mich bei Jessica Fischer (Trinity Stables) weiter, deren ganzheitlicher Ansatz mich nachhaltig geprägt hat. Ich sehe das Pferd immer in seiner Gesamtheit – körperlich, geistig und emotional. Ich höre hin, beobachte, übersetze – und helfe Mensch und Pferd, wieder in Balance zu kommen.




